17. Mai 2012
von Hubert Baumann
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Authentisch bleiben in Kommunikation und Business

Was gehört im Business dazu, um authentisch zu sein oder authentisch zu bleiben? Geht es überhaupt?

Betrachte ich mein Umfeld, dann sehe ich:

  • Mein Unternehmen, meine Firma, die ich voranbringen will, und die für mich Gewinnne abwerfen soll
  • Meine Interessenten und Kunden, die ich gewinnen, erhalten, zufriedenstellen möchte.
  • Mein sonstiges Umfeld (Bekannten, Familie, Freunde, Nachbarn, usw.) die alle für sich gesehen eine gewisse Erwartungshaltung in mich haben.

Und dazwischen stehe “ich”, der natürlich die Erwartungshaltungen aller erfüllen soll, andererseits aber sich selbst treu bleiben will.

Ein Beispiel:

Wenn mich nun ein Kunde mit einem Auftrag betrauen möchte und dabei Anforderungen hat, von denen ich selbst nicht überzeugt bin, habe ich folgende Möglichkeiten:

  1. Ich bleibe authentisch und riskiere, dass der Kunde den Auftrag an jemand anderen gibt.
  2. Ich bleibe authentisch, kann aber den Kunden dazu bringen, auf meine Vorstellungen einzugehen und riskiere dabei, dass der Kunde möglicherweise einen Teil seiner Authentizität aufgibt.
  3. Ich gehe auf den Kunden ein, muss mich dabei aber verbiegen, bleibe also nicht authentisch.
  4. Wir schließen einen Kompromiss und verbiegen uns beide.

Bei den Varianten 2 – 4 kommt es zu einer Zusammenarbeit mit dem Kunden. Aber werden die Geschäftspartner dabei wirklich glücklich? Wie hoch ist das Konfliktpotential?

Möglicherweise wäre also die Variante 1 die beste. Ich verzichte auf den Kunden und nutze die Zeit, mir die Kunden zu suchen, die es ermöglichen, dass wir beide (sowohl Kunde als auch ich) authentisch bleiben können.

Im Ergebnis: Meine Kunden passen zu mir. Und ich passe zu meinen Kunden.

Die Frage ist: Kann ich mir das leisten? Oder sollte ich mich doch besser verbiegen, um den Auftrag zu bekommen? Und kann oder will ich mir DAS dauerhaft leisten?

Dieses Beispiel kann man sicherlich auch in andere Bereiche übertragen.

Ehrlich gesagt:

Wenn ich mich so durch die Facebook- oder Twitter-Welt klicke,  jucken mir so manches Mal die Finger, zu dem ein oder anderen Kommentar eine kritische Bemerkung zu schreiben – oder einfach nur einen blöden Kommentar loszulassen, um das Thema ins Lächerliche zu ziehen. Insbesondere wenn es um wirklich kritische Themen aus Wirtschaft oder Politik geht, ist meine Verwunderung oftmals sehr groß – und damit auch der Juckreiz in den Fingern.

Aber bin ich nun nicht authentisch, wenn ich einfach kopfschüttelnd den Mund halte? Weil ein Kommentar weder einen Nutzen für irgendjemanden hat noch sonst irgendwie etwas bringt?

Doch! Ich glaube schon. Anders wäre es, wenn ich eine Stellungnahme abgeben würde, die ich nur abgebe, um gut da zu stehen, hinter der ich aber nicht stehe.

Bis vor einigen Jahren – ich war bereits selbständig – hatte ich den Ehrgeiz, es jedem Recht machen zu wollen. Notfalls auch mal “verbiegen” (um bei dem Begriff zu bleiben), um einen Auftrag zu erhalten oder zu behalten. Die Aufträge gingen alle mehr oder weniger in die Hose, oder bedeuteten einen erheblich höheren Kraftaufwand als erwartet. Auch bei meinen Vorträgen, Präsentationen und Veröffentlichungen versuchte ich brav zu bleiben und Konfliktpotentiale zu vermeiden.

Der Effekt: Ich erhielt selten Widerspruch. Aber ich erhielt auch selten Beifall.

In zunehmendem Maße fing ich an, mich etwas zu trauen, meine Meinung zu sagen, kritisch Stellung zu nehmen, aber ohne mich überall und bei jeder Gelegenheit einmischen zu müssen, nur um des Einmischens Willen.

Das Ergebnis: Es gab plötzlich Kritiker, die mir widersprachen. Aber ich erhielt in noch größerem Maße Freunde und Fans, die mir zustimmten und mich weiterempfahlen.

In seiner Blogparade fragt Mirko Lange nach “Professioneller Kommunikation im Spannungsfeld zwischen inszenierung und Authentizität”. Dies sind meine Überlegungen zu dem Thema. Ob ich die Fragen, die Mirko Lange in seinem Beitrag aufgeworfen hat, beantworten konnte? Ich glaube nicht.

Aber es wäre nicht authentisch gewesen, meine Meinung zu diesem Thema für mich zu behalten :-)

Was ich meinen Lesern mitgeben kann, ist:

Einfach mal ausprobieren !

  • man selbst zu bleiben, sich nicht zu verbiegen
  • auch mal klar Stellung zu beziehen
  • authentisch zu sein.

Und dann beobachten, wie Sie sich fühlen.

Danach können Sie selbst entscheiden.

Berichten Sie mir über Ihre Erfahrungen.

Viele Grüße

Hubert Baumann

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16. Mai 2012
von Hubert Baumann
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Interessante Formulierung :-)

Was für eine interessante Formulierung:

“Unser Angebot ist freibleibend und unverbindlich”.

o.k.: Dann schicke ich Ihnen demnächst meinen
freibleibenden und unverbindlichen Auftrag. :-)

Ihnen / Euch allein einen schönen Feiertag (in Deutschland: Vatertag)
bzw. ein schönes verlängertes Wochenende

wünscht

Hubert Baumann

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16. Mai 2012
von Hubert Baumann
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Gastbeitrag: Der Trend zur Weiterbildung …

In unserem heutigen Gastbeitrag geht es um das Thema Weiterbildung: Warum Weiterbildung, welche Kurse sind derzeit besonders gefragt und wie findet man sie.

Ein Gastbeitrag von Eva Mattern, Content Editor bei Springest, der neuen unabhängigen Online-Plattform zum Vergleich von Fort- und Weiterbildungen.

“Nicht für die Schule, sondern
für das Leben lernen wir”:

Wie oft mussten sich viele von uns diesen Satz anhören? Und tatsächlich wird der ein oder andere letztendlich festgestellt haben, dass der Satz Sinn macht. Bildung ist nie umsonst und immer ein Plus. Das gilt auch noch im Erwachsenenalter und vor allem 2012: Weiterbildung ist angesagt!

Warum Weiterbildung?

2012 ist Weiterbildung eines der Schlüsselthemen auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem kommenden Fachkräftemangel müssen Arbeitgeber ihr Angestellten an sich binden und Weiterbildungen sind eine gute Möglichkeit und gleichzeitig eine lohnende Investition.

Aber auch für Arbeitnehmer wird es immer wichtiger sich weiter zu entwickeln. Die Anforderungen an einen flexiblen, Mitarbeiter der am liebsten spezielle Fachkenntnisse hat und gut mit Computern umgehen kann, steigen. Weiterbildung wird aber auch gerade wichtig, da immer mehr Unternehmen über die sozialen Netzwerke nach neuen Mitarbeitern suchen, und ein öffentlicher gut gefüllter Lebenslauf ansprechend aussieht und Interesse signalisiert. Außerdem zeigen Weiterbildungen, seien sie fachspezifisch oder aus persönlichem Interesse, dass man motiviert und engagiert ist, und auch selbst die Fäden in die Hand nimmt, um weiter zu kommen.

Welche Weiterbildung sind “in”?

Am wichtigsten sind natürlich immer fachspezifische Weiterbildungen, die einem im eigenen Beruf und dem eigenen Spezialgebiet weiterhelfen.

Was 2012 aber auch vermehrt gefragt ist, ist der Umgang von Unternehmen mit Burnouts. Burnouts und andere stressbedingte Krankheiten, die zu vermehrten Arbeitsausfällen führen, werden zwischenzeitlich ernster genommen und es wird mehr Wert auf deren Prävention gelegt. Deswegen findet man ein großes Angebot an Burnout-, Konfliktmanagement und Stress-Management Kursen.

Aber auch Sprachkenntnisse sind immer gefragt. Das Internet macht es möglich Menschen auf der ganzen Welt zu verknüpfen, und auch wenn Sprachkenntnisse, abgesehen von Englisch, in den meisten Branchen kein Muss sind, ist es doch immer nützlich welche zu haben, und sei es nur sich von Kollegen oder Mitbewerbern abzuheben.

Eine große Rolle spielen auch Soft Skills. Zwar werden Soft Skills oft unterschätzt, aber eine Weiterbildung in Bereichen wie Teamwork, Selbst- oder Zeitmanagement, kann einem extrem weiterhelfen und auch im Lebenslauf sieht es gut aus, wenn man neben fachlichen Qualifikationen einen “Beweis” über seine sozialen Qualitäten hat.

Weiterbildung finden

Wer auf der Suche nach eine Weiterbildung ist, wird im Internet sehr schnell fündig werden. Man sollte allerdings mit Bedacht auswählen und vor allem Zeit in die Suche investieren. Auf speziellen Bildungsportalen hat man den Vorteil, dass die Weiterbildungen in der Regel geprüft werden. Das ist wichtig, denn man sollte immer einen besonderen Augenmerk auf die Qualität der Weiterbildung legen.

Letztendlich sollte man bei der Wahl der perfekten Weiterbildung auf sein Bauchgefühl hören und darauf achten, ob das Angebot interessiert klingt und man Spaß daran hat. Dann geht das Lernen doppelt so schnell.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von Eva Mattern, Content Editor bei Springest, der neuen unabhängigen Online-Plattform zum Vergleich von Fort- und Weiterbildungen.

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15. Mai 2012
von Hubert Baumann
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Projektbericht: Kooperationen und Partnerschaften

Wann machen Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Unternehmen Sinn?

Die Antwort auf diese Frage ist kurz und einleuchtend: Wenn die beiden Unternehmen zusammen mehr erreichen können als jedes einzelne Unternehmen für sich alleine erreichen könnte.

Oder anders formuliert:
Wenn 1 plus 1 deutlich mehr als 2 ergibt. 

Im Vorfeld einer Kooperation oder Partnerschaft gibt es natürlich immer einige Dinge zu regeln, die idealerweise in einer Kooperationsvereinbarung zusammengefasst werden sollten. Wie müssen die Prozesse aufeinander abgestimmt werden? Welche Schnittstellen gibt es? Welche Überschneidungen? Wo sind die Übergabepunkte von einem zum anderen Unternehmen? Wer fakturiert gegenüber dem Kunden bei Kooperationsprojekten? Wie wird untereinander abgerechnet? etc. etc..

Aber auch entsprechende Trennungsszenarien und Kunden- bzw. Projektschutz sollten im Vorfeld geregelt werden.

Auch wenn sich zu Beginn einer Zusammenarbeit meist alle einig sind und für alle Ewigkeit “Friede, Freude und Eierkuchen” beschwören: Ist erst einmal ein Konflikt entstanden, ist es immer gut, wenn man sich auf eine Regelung, die man zu Friedenszeiten abgeschlossen hat, berufen kann. Bezüglich der rechtlichen Feinheiten macht es natürlich immer Sinn, einen Anwalt den Vertrag oder die Vereinbarung prüfen zu lassen, um entsprechende Rechtssicherheit zu erhalten.

Heute durfte ich zwei Unternehmen bei ihren Kooperationsgesprächen in Form eines Coachings begleiten, und hoffentlich mit einigen ergänzenden Anregungen und Impulsen zu einer langen zufriedenen Zusammenarbeit beitragen.

Das Coaching-Gespräch erfolgte in Form eines Skype-Meetings, sodass für keinen der Gesprächsteilnehmer Reiseaufwendungen entstehen mussten. Eine hervorragende Technik, die sich bei den derzeitigen Spritpreisen absolut lohnt. Wichtig ist, dass jeder der Teilnehmer in seinem eigenen Büro eine entsprechende Besprechungsatmosphäre schafft, in der er/sie ungestört und ohne Ablenkung sprechen kann.

… wieder ein Beispiel wie interessant und vielfältig Beratungsprojekte sein können.

Ich bin sicher, dass es mit den beiden Unternehmen im Rahmen ihrer Vertriebs- und Marketingaktivitäten noch einige Berührungspunkte geben wird.

Vielen Dank auch an die beiden Unternehmen für ihre Zustimmung, über unser Projektgespräch berichten zu dürfen.

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